Fachkräfte-Camps - gelungene Einblicke in Zukunftsberufe in den Bereichen Gesundheit, Pflege sowie Kinder- und Jugendhilfe

Bad Homburg | Mit vielen neuen Eindrücken konnten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 aus dem Hochtaunuskreis nach dem Besuch des Fachkräftecamps auf eine spannende Woche zurückblicken.

Insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler waren der Einladung gefolgt und besuchten unter anderem die Hochtaunus-Kliniken, die Hochtaunus-Apotheke und die Kinder- und Jugendsuchtberatung, um sich von Fachkräften aus dem Berufsleben berichten zu lassen. Besonders interessant war der Besuch in der Hochtaunusklinik, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine echte Leistenoperation im Operationssaal verfolgen konnten. Diese Erfahrung hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern. Auch die Herstellung einer Handcreme in der Apotheke stieß bei den Teilnehmenden auf Begeisterung.

Eingebettet in ein Rahmenprogramm, das vom Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. [BWHW] organisiert wurde, beteiligte sich auch die Agentur für Arbeit Bad Homburg an der Durchführung. Diese stellte weitere Berufe vor und bot den Teilnehmenden in den Räumen des Berufsinformationszentrums einen würdigen Rahmen, in dem die Abschlusspräsentationen stattfinden konnten.

Der Tenor aller Beteiligten war, dass die Fachkräftecamps ein toller Rahmen sind, der viel öfter und für mehr Berufe stattfinden sollte. Einige der Teilnehmenden konnten sich nach dem Camp sogar eine Ausbildung im Gesundheitsbereich vorstellen und es wurden Kontaktdaten für Praktika ausgetauscht. Somit kann das Fachkräftecamp im Hochtaunuskreis als voller Erfolg gewertet werden.

Die Camps werden zusammen gefördert durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales und die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit. Als Schulveranstaltung unterstützt das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen die Fachkräfteinitiative – ein wichtiger und wertvoller Beitrag zur Fachkräftesicherung in Engpassberufen.